
STW investieren in nachhaltige Infrastruktur
Lärmaufkommen durch Tests an neuer Dampfleitung möglich
Klagenfurt, 4. April 2025 – Ein in dieser Dimension einzigartiges Bauprojekt der Stadtwerke Klagenfurt AG geht ins Finale: Die neue, rund ein Kilometer lange Dampfleitung im Gewerbegebiet am Südring, die zukünftig zwei dort ansässige Unternehmen mit ökologisch produziertem Dampf versorgen wird, steht knapp vor der Inbetriebnahme. Der gelieferte Dampf entsteht bei der Erzeugung von Fernwärme und Strom aus biologischen Rohstoffen im Bioenergiezentrum Süd.
Ab Montag, 6. April, erfolgen technisch notwendige Funktionstests: Dabei werden die im Untergrund verlegten Rohre mit einem Durchmesser von bis zu 20 Zentimeter auf Temperatur gebracht, gereinigt und eine Woche lang auf Druck und Temperatur geprüft. Aus diesem Grund ist im Süden Klagenfurts – rund um das Bioenergiezentrum Süd in der Vogelsangstraße (zwischen Südring und Sattnitz) – zeitweise und kurzfristig mit Lärmbelästigungen zu rechnen. Wir bitten um Verständnis.
Klimaneutralität als klares Ziel
Die Stadtwerke Klagenfurt und ihre Tochterunternehmen sind wesentliche Akteure, wenn es um die Umsetzung der Smart City-Strategie Klagenfurt und ihre Klimaneutralität bis zum Jahr 2030 geht. Besonders eingebunden sind die Stadtwerke in den Bereichen Energie – Strom – Photovoltaik, Fernwärme, E-Mobilität und Öffentlicher Personennahverkehr. Die Energie Klagenfurt versorgt nicht nur 90.000 Zählpunkte in der Landeshauptstadt mit grünem Strom, sondern auch Ladesäulen für E-Mobilität in ganz Kärnten. Zu den größten Herausforderungen der Energiewende zählt der Ausbau der Infrastruktur, allen voran des Stromnetzes. Die STW sind ein wichtiger Impuls für die heimische Wirtschaft und mit 1100 Mitarbeiter:innen einer der wichtigsten Arbeitgeber in der Region. Das Investitionsvolumen 2025 von 70 Mio. Euro erzeugt eine Umwegrentabilität von 280 Mio. Euro.